4 : 4 gegen Tabellennachbar Göppingen

Im letzten Spiel der Saison spielte die 1. Mannschaft in voller Besetzung ein sehr schwer ausgekämpftes Unentschieden – nach über 5 Stunden. In voller Besetzung, weil an Brett 1 und 2 die Brüder Admir und Alan Miricanac mitspielten. Und Admir (Brett 1) erzielte auch den ersten halben Punkt mit Schwarz. Doch dann, nach 2 Stunden, machte der Mannschaftsführer Manfred Bauer (Brett 4) nach der Eröffnung einen scheinbar kleinen Fehler, der aber nicht mehr zu korrigieren war. Und an Brett 3 steuerte Eckart Bauer daraufhin einen sicheren halben Punkt bei, während sein Nachbar an Brett 2 – Alan Miricanac seinen Vorteil aus der Eröffnung immer weiter ausbaute, und schlussendlich in eine saubere Gewinnpartie verwandelte. Zwischenergebnis 2 : 2 an den vorderen vier Brettern. Jetzt mussten die hinteren vier Bretter das „Kind schaukeln“, und den erhofften Sieg heimfahren. Aber es kam gleich anders als man „erhofft“. Thomas Porzer (Brett 7) wickelte in ein Endspiel ab, das er leider falsch einschätzte. Er dachte, das wäre von Vorteil für ihn. Doch das Gegenteil war der Fall. Und das Unglück nahm seinen Lauf. Matthias Stohrer (Brett 6) überspielte seinen Gegner, und musste nur noch den Sack zu machen. Fand aber – in Zeitnot – nicht den richtigen Zug, und musste sich mit einem Remis abgeben. Ebenso Michael Schwilk (Brett 5), dessen bessere Stellung sich überraschend auch zum Remis entwickelte. Zum Glück hatten wir an Brett 8 Frank Paschitta, der nach langem Kampf seine junge Gegnerin zur Aufgabe zwang. Das 4 : 4 ist insgesamt sehr unglücklich. Hauptsache, der Klassenerhalt ist gelungen. Aber alle waren froh, dass die lange Schachsaison damit beendet ist, und man die sonnigen Sonntage in Zukunft im Freien verbringen kann.

Starker Auftritt gegen den Tabellenführer aus Deizisau

Die 1. Mannschaft spielte am Sonntag, den 2. April in Deizisau und verlor äußerst knapp mit 3 : 5. Nach 4 Stunden hätte es auch einen sensationellen 4,5‑Sieg werden können, und das mit nur 7 Spieler, da unsere Nr. 2 kurzfristig eine Familienangelegenheit wahrnehmen musste. Unsere Nr. 1 – Eckart Bauer – neutralisierte die Bundesligaspielerin aus Deizisau mit einem „trockenen“ Remis nach der Eröffnung. Und es kam noch besser, Michael Schwilk (4) gewann mit einer „petite combinaison“ schon nach einer Stunde eine Figur, worauf die Gegnerin postwendet aufgab. Leider musste dann nach 3 Stunden Manfred Bauer (3) gegen seinen jungen Bundesliga-Ersatzspieler die Segel streichen. Doch postwendend glich Frank Paschitta (7) das Match durch seinen Sieg wieder aus. Währenddessen kämpfte Gert Keller (8) in einem Doppelturm-Endspiel ums Remis, was schlussendlich misslang. Jetzt stand es 2,5 : 3,5, doch mit einer sehr verheißungsvollen sowie einer offenen Stellung unserer Jungs. Bedauerlicherweise fand Thomas Porzer (6) nicht den „Gewinnzug“ und musste sich mit einem Remis begnügen. Und auch Harald Fendel (5) hätte im 57. Zug, nach fast 5 Stunden einen Gewinnzug gehabt. Doch stattdessen verlor er sogar noch in den allerletzten Minuten des Spiels. Jetzt geht es eben im letzten Spiel der Saison (30.4.) um den endgültigen Klassenerhalt.

Heimniederlage (2,5 : 5,5) gegen starke Tübinger Mannschaft

Gegen diese junge Truppe hatten wir wieder kaum eine Chance. Obwohl wir nach 30 Minuten bereits mit 1:0 in Führung gegangen sind – kampfloser Sieg von Matthias Stohrer (Brett 6) – entwickelten sich an den meisten Brettern die Eröffnungen eher negativ, da unsere Gegner wieder sehr gut vorbereitet waren. Lediglich Harald Fendel (5) konnte seine Stellung im Gleichgewicht halten und nahm auch folgerichtige das Remisangebot an. Währenddessen verlor Heiko Elsner (8) bei einer kleinen Kombination eine Figur, und der Ersatz von 2 Bauern war einfach zu wenig. Dann verlor auch Thomas Porzer (7) seine Partie, scheinbar durch einen regelrechten „Fehlgriff“. Dafür zauberte Michael Schwilk (4) eine wunderbare „Zwischenzug-Kombination“ aus dem Ärmel, so dass sein Gegner direkt aufgeben musste. Spitze! Doch die Stellungen unserer drei „Spitzenspieler“ Eckart Bauer (1), Florian Mayr (2) und Manfred Bauer (3) verhießen nichts Gutes. Gegen sehr starke Spieler kämpften alle sehr tapfer, teilweise bis zu 5 Stunden, mussten aber schlussendlich ihren Gegner zum Sieg gratulieren.

Glücklicher Sieg (4,5 : 3,5) der 1. Mannschaft gegen den Tabellenletzten Bebenhausen 3

Am Sonntag mussten wir im nächsten Kellerduell nach Tübingen. Es ging wieder um alles. Und dunkle Wolken zogen schon sehr früh auf, da Frank Paschitta (Brett 8) mit der aggressiven Eröffnung seines jungen Gegners nicht zurechtkam, und sehr früh seine Partie verlor. Zum Glück konnte Florian Mayr (3) ebenso aggressiv kontern und gewinnen. Und Manfred Bauer (4) mit den schwarzen Figuren einigte sich nach Zugwiederholung auf Remis, weil am Nachbartisch Michael Schwilk (5) aus der Eröffnung heraus einen mächtigen Bauer gewann. Diesen Vorteil baute er sukzessive aus, und siegte dann mit einer schönen Schlusskombination. Gleichzeitig verlor Eckart Bauer (2) einen Bauer, den sein Gegner nach hartem Kampf zum Sieg führte. Es stand 2,5 : 2,5.
Und die Ereignisse überschlugen sich. Thomas Porzer (7) lehnte ein Remisangebot seines Gegners ab, weil nebenan Harald Fendel (6) relativ schlecht stand. Zur „Strafe“ verlor er dann seine Partie, und am Nachbarbrett drehte sich das Blatt nach einem groben Fehler des Gegners von Harald. So dass Harald Fendel postwendend gewann. Es stand 3,5 : 3,5! Doch an Brett 1 kämpfte Alan Miricanac mit dem Rücken zur Wand. Und nach und nach verbesserte sich seine etwas schlechtere Stellung. Bis er im Endspiel mit seinem Springer elegante und effektive Manöver vollführte und gewann. Überglücklich war anschließend der Kommentar des Mannschaftsführers: „Das war kein Springer, das war ein Tiger“!

Wichtiger Sieg (5 :3) gegen Tabellennachbar Ssg Fils-Lauter

Die 1. Mannschaft hatte am Sonntag ein wichtiges Heimspiel gegen eine direkte Mannschaft aus dem Tabellenkeller. Dazu konnten wir unsere beiden Spitzenspieler, die Brüder Admir und Alan Miricanac, einsetzen, was gesamt taktisch sehr wichtig war. Dadurch konnten alle Stammspieler zwei Bretter weiter hinten spielen, was sich in der etwas geringeren Spielstärke der Gegner widerspiegelt. Schon nach ca. 1,5 Stunden hatte beide ein sicheres Remis erspielt. Die Punkte mussten eh von weiter hinten kommen. Leider musste unser dritter Spitzenspieler – Eckart Bauer – kurzfristig wegen Corona absagen. Ein weiteres Remis erzielte dann Harald Fendel an Brett 6. Dann folgte die dritte Stunde, die komplett uns gehörte. Mit drei souveränen Siegen von Thomas Porzer (7), Florian Mayr (3) und Michael Schwilk (5). Mit dem lang ersehnten Sieg in der Tasche, konnte dann unser Mannschaftsführer Manfred Bauer (4) in besserer Stellung seinem Gegner ein Remis anbieten. Am Ende verlor noch Frank Paschitta (8) nach hartem Kampf seine Partie, nachdem er in der Eröffnung bereits von seinem Gegenspieler „überrascht“ wurde. Dieser wichtige Sieg verdiente ein schnelles „Bier“ nebenan. Aber siegestrunken war keiner, denn am 12.2. ist noch einmal solch ein schwerer Mannschaftskampf, um sich vom Tabellenende weiter abzusetzen.

Bittere Niederlage (3,5:4,5) in Reutlingen

Die 1. Mannschaft musste am Sonntag durch kurzfristige Ausfälle (Grippe und fehlende Kindbetreuung) das Auswärtsspiel in der Landesliga zu Sechs bestreiten. Also 0 : 2 mit dem Start des Wettspiels. Und es kam noch krasser, denn unser junger Ersatzmann Lukas Eitel – aus der 2. Mannschaft – vergriff sich in der Eröffnung und musste schon nach einer Stunde seinem Gegner gratulieren. Nach einer weiteren Stunde vereinbarte Thomas Porzer in total ausgeglichener Stellung das Remis. Es stand 0,5:3,5. Ab jetzt war verlieren sowie Remis spielen eigentlich „verboten“. Mit dem Rücken an der Wand beherzten dies auch die vier noch Spielenden. Und es sah auch recht verheißungsvoll aus. Mit vier Siegen wäre die Sensation perfekt. Der erste Lichtblick – Michael Schwilk gewann souverän mit den schwarzen Figuren. Und es ging jetzt, nach 4 Stunden, in die Verlängerung. Leider konnte Eckart Bauer dann seine Bemühungen auf dem Brett nicht zum Sieg führen, und musste das angebotene Remis annehmen. Noch war ein 4: 4 möglich. Doch in der heißen Endphase verflachte die gute Stellung von Frank Paschitta, und er musste dann auch das Remis akzeptieren. So war der Sieg von Manfred Bauer für das Mannschaftsergebnis bedeutungslos. Schade!

Erneute Niederlage (2,5 : 5,5) in der Landesliga, mit stark ersatzgeschwächtem Team

Die 1. Mannschaft musste leider wieder ohne ihre 4 Topspieler gegen das Team aus Urach antreten. Nach Deutscher Wertungszahl (DWZ) an den vorderen Brettern ausgeglichen, aber unsere hinteren vier Bretter hatte da gewisse Vorteile. Aber wie immer, alles nur Theorie!
Nach einer schmucklosen Eröffnung nahm als erster Matthias Stohrer das Remisangebot an Brett 5 an. Gleichzeitig zogen „dunkle Wolken“ an den Brettern 6 und 7 auf, genau dort, wo wir punkten wollten. Und beide – Thomas Porzer und Heiko Elsner – mussten nach zwei Stunden ihren Gegnern zum Sieg gratulieren. Neue Hoffnung keimte wieder auf, als Manfred Bauer an Brett 2 seine tolle Angriffspartie zum Gewinn führte. Ebenso passte ins Konzept, dass Michael Schwilk an Brett 3 ein hart erkämpftes Remis zum Zwischenstand von 2 : 3 beisteuerte. Alles noch OK, da zwei der 3 noch ausstehenden Partien sehr verheißungsvoll für uns aussahen.
Aber nur in der Theorie! Denn unser heutiges Spitzenbrett Florian Mayr fabrizierte in Gewinnstellung leider einen kapitalen „Bock“, einen Figureneinsteller, und konnte quasi sofort aufgeben. Ebenso verlor dann Harald Fendel (Brett 4) in einem schwierigen Endspiel, so dass das Remis von Frank Paschitta am 8. Brett nur eine Ergebnis-Kosmetik bedeutete. Eine sehr unglückliche Niederlage, die uns auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschen ließ.